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Pep Guardiola: „Wenn wir ins Viertelfinale der Champions League einziehen, dann kann das eine super Saison werden.”

Datum: 20.02.2015

Thema: FC Bayern München

Pep Guardiola: „Wenn wir ins Viertelfinale der Champions League einziehen, dann kann das eine super Saison werden.”

Der Trainer des Rekordmeisters spricht über die weitere Saison seiner Mannschaft. Guardiola geht davon aus, dass sich der weitere Verlauf der aktuellen Saison nach dem Erreichen des Viertelfinales sehr positiv gestalten kann.

Die Aussage des spanischen Trainers des FC Bayern München zielt dabei auf die mögliche Rückkehr eines lang vermissten Trios des amtierenden deutschen Meisters ab.

Pep Guardiola zeigt öffentlich zwar nicht, dass er seine so imminent wichtigen Spieler Philipp Lahm, Javi Martinez und Thiago Alcantara schmerzlich vermisst, doch diese Aussage lässt dies stark vermuten.

Er schwärmt von diesem Edeltrio und spricht darüber, dass sie alle Lösungen für das Spiel auf kleinem Raum haben und jegliche Konter des Gegners kontrollieren.

Doch abschließend im Interview zeigt sich die hohe Intelligenz des Trainers. Guardiola spricht, um die Teamchemie nicht zu gefährden, von einer tollen Hinrunde und lobt seine fitten Spieler, die ihre Sache auch ohne die Führungsspieler herausragend bewältigt haben.

Autor: Tom Wolny

Sami Khedira: „Wir haben zu langsam gespielt. Die Amerikaner hatten es relativ leicht. Um im Turnier weit zu kommen, müssen wir unser Spiel noch schneller machen.“

Datum: 26.06.2014

Weltmeisterschaftsgruppenspiel: USA – Deutschland

Sami Khedira, der Mittelfeldantreiber der deutschen Nationalmannschaft, nach dem Spiel gegen die USA, welches er 90 Minuten von der Bank betrachtete. Sami Khedira: „Wir haben zu langsam gespielt. Die Amerikaner hatten es relativ leicht. Um im Turnier weit zu kommen, müssen wir unser Spiel noch schneller machen.“

Deutschland Gruppensieger

Von Anfang an dominierte die deutsche Elf das Geschehen auf dem Platz und setzte dabei auf totalen Ballbesitz. So kam es bereits nach wenigen Minuten dazu, dass Deutschland die ersten Annährungen an das US – Tor suchte.

Philipp Lahm lies sich immer wieder zwischen die Innenverteidiger fallen und forcierte so das deutsche Aufbauspiel. Über die Außen wurden die Spielzüge vorangetrieben um über Flanken zum Abschluss zu kommen.

Im weiteren Spielverlauf kamen die US – Boys besser ins Spiel und schalteten immer wieder schnell nach Ballgewinn um und waren in den Zweikämpfen extrem präsent.

Dadurch entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten, das die Begegnung torlos mit einem Unentschieden in die Kabinen ging.

Die Deutschen kamen direkt mit Wiederanpfiff aggressiv und zum Siegen gewillt zurück. So ergaben sich auch die ersten Chancen für das Löw – Team.

In der 55. Spielminute war es wieder einmal Müller, welcher den Ball nach einer abgewehrten Ecke durch Howard, im Nachschuss unhaltbar und platziert zur 1:0 Führung einnetzte.

Anschließend schraubte die deutsche Nationalmannschaft das Tempo etwas herunter, weil es ihnen die Amerikaner auch nicht wirklich schwer machten. Die Klinsmann – Truppe riss sich nicht wirklich ein Bein aus, um ein großes Offensivspektakel abzubrennen.

In der Schlussphase lies das deutsche Team die Kugel sicher in den eigenen Reihen laufen und verwaltete den Vorsprung sicher und souverän.

In den letzten Minuten kamen die Amerikaner noch einmal zu ihren größten Chancen auf den Ausgleich. Doch Bedoya scheiterte am grätschenden Lahm (90. + 1) und Dempsey köpfte einen Ball über das Tor (90. + 3), sodass Deutschland verdient siegt.

Kritik am Mitspieler

Khedira spricht im Interview nach dem Spiel von einem zu langsamen und moderaten Umschaltspiel, welches das Spieltempo verlangsamte und es so dem Gegner leichter machte gegen die deutsche Mannschaft zu bestehen.

Ein Spieler, welcher 90 Minuten das Spielgeschehen von der Bank betrachtet sollte sich seine Wortwahl und Kritik zu einzelnen Spielern wohl besser überlegen.

Denn mit dieser Kritik über zu langsames Spiel und dem zu Grunde liegenden langsamen Umschaltspiel gilt indirekt vorrangig Bastian Schweinsteiger. Genau dessen Aufgabe ist es, das Spiel von Defensive auf Offensive aus seiner zentralen Position zu gestalten und zu forcieren.

Diese Aussage Khediras entfacht nun womöglich ein Feuer von Fragen über die wirkliche Teamchemie und den Zusammenhalt der Mannschaft. Offenbar ist Khedira mit seiner Reservistenrolle gegen die Amerikaner sehr unzufrieden und kritisiert deshalb offen seinen direkten „Gegner“ Bastian Schweinsteiger.

Nun bleibt abzuwarten, wie der Bundestrainer auf diese Kritik reagiert und vor allem die Mannschaft intern sowie auch auf dem Feld damit umgeht.

Autor: Tom Wolny

Philipp Lahm: „Wir sind top aufgetreten und haben versucht ein Tor zu erzielen. Ich bin zuversichtlich für das Rückspiel.“

Datum: 23.04.2014         

Champions League Halbfinale: Real Madrid – FC Bayern München

Der Kapitän des FC Bayern München, Philipp Lahm, im Interview nach dem enttäuschenden 0:1 in Madrid. Philipp Lahm: „Wir sind top aufgetreten und haben versucht ein Tor zu erzielen. Ich bin zuversichtlich für das Rückspiel.“

Effektivität schlägt Ballbesitz

Von Beginn an präsentierte sich der deutsche Rekordmeister extrem dominant und spielbestimmend. Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem die Verteidiger des FC Bayern auf Höhe der Mittellinie den Spielaufbau vorantrieben und defensiv eingestellte Madrilenen clever gegen den Ball arbeiteten.

Da es Real Madrid aber verstand intelligent und gezielt zu verschieben war es den Münchnern vergönnt gefährliche Torraumszenen herauszuspielen.

In der 19. Spielminute erwischten die Hausherren den Favoriten aus Deutschland mit einem Konter eiskalt. Ronaldo steckte einen perfekt getimten Pass auf Coentrao auf der linken Offensivseite der Gastgeber durch. Dieser spielte einen hervorragenden Querpass durch den Strafraum der Bayern, welchen Benzema am Ende dieses Spielzuges problemlos zur 1:0 Führung Madrids einschob.

Im weiteren Spielverlauf des ersten Durchgangs erwies sich die Spielweise der Spanier als deutlich effizienter. Immer wieder  kamen die Madrilenen gefährlich über die Außen vor das Tor von Manuel Neuer.

In den folgenden Minuten verpassten es die Gastgeber jedoch ihre Führung gegen zu hoch agierenden Münchner auszubauen. So vergaben Ronaldo (21./26.) und Di Maria (23.) gute Chancen zur Verbesserung des Ergebnisses.

Im zweiten Durchgang zeigte sich, dass der FC Bayern aus den Chancen Reals aus den ersten 45 Minuten gelernt hatte. Die Gäste zogen sich nun etwas weiter zurück und kontrollierten das Spiel jetzt aus etwas tieferer Staffelung.

Leider nahm diese taktische Korrektur dem Spiel seine Höhepunkte. Durch die weiteranhaltende Überhand an Ballbesitz der Münchner, aber Abnahme der Kontermöglichkeiten Madrids verflachte die Partie etwas.

Auch in der Schlussphase änderte sich nichts an der Darstellung des Spiels für den Zuschauer. Der FC Bayern kombinierte weiterhin ansehnlich, konnte jedoch die klaren Feldvorteile nicht in echte Chancen umwandeln. Zu dem versuchte es der Rekordmeister aus München mit Distanzschüssen, welche auch keinen Erfolg brachten.

Fehlende Zielstrebigkeit

Der Kapitän der Münchner, Philipp Lahm, spricht von einem sehr guten Auftritt seiner Mannschaft und ist zuversichtlich in Hinblick auf das Rückspiel im eigenen Stadion.

Er spricht weiterhin davon, dass die Mannschaft alles versucht hat, um ein Tor zu erzielen. Doch leider wurde dem externen Beobachter dieser Begegnung deutlich, dass die Münchner Bayern trotz des hohen Ballbesitzes absolut kein Mittel fanden, der Defensive der Madrilenen gefährlich zu werden.

Ganz im Gegenteil: die Münchner liefen mehreren gefährlichen Kontern hinter her und können sich nur bei Real bedanken, dass diese es versäumten das Ergebnis in die Höhe zu treiben.

So wird klar, dass dieser FC Bayern immer mehr an das verspielte Barcelona der letzten Jahre erinnert und es vermissen lässt an die Überlegenheit zusätzlich Zielstrebigkeit anzubringen, um ein Spiel siegreich zu gestalten.

Autor: Tom Wolny

Joseph Guardiola: „Ich spreche über die Spieler, die gespielt haben.“

Datum: 08.02.2014
20. Bundesligaspieltag: 1. FC Nürnberg – FC Bayern München

Joseph Guardiola: „Ich spreche über die Spieler, die gespielt haben.“

Pep Guardiola, Trainer des FC Bayern München, nach dem 48. Bundesligaspiel ohne Niederlage, zur Personalie Toni Kroos, welcher zum zweiten Mal nacheinander 90 Minuten nur die Zuschauerrolle einnahm. Pep Guardiola: „Ich spreche über die Spieler, die gespielt haben.“

Erneuter und verdienter Münchner Sieg im Bayern – Derby

Entgegen allen Erwartungen gehörte die Anfangsphase den Hausherren aus Nürnberg. Das Spiel des Clubs war geprägt von harter und effektiver Zweikampfführung, gefolgt von einem schnellen Umschaltspiel in die Tiefe auf das Tor von Manuel Neuer. So erspielten sich die Nürnberger gute Chancen (3./4.).

Auch im weiteren Verlauf der ersten 20 Minuten schien der Rekordmeister vieles der letzten Spiele vermissen zu lassen, nutzte aber gegen euphorische Gastgeber die erste zwingende Möglichkeit in Person von Mario Mandzukic nach einer Flanke von David Alaba (18.).

Geschuldet dem 0:1 und mehreren unglücklichen Verletzungen erlitt das gute Spiel der Nürnberger einen deutlichen Bruch. Der Gast aus München fand mehr und mehr zu seinem dominanten Ballbesitz.

In den verbliebenen Minuten des ersten Durchgangs ereigneten sich mehrere Torchancen auf beiden Seiten, die durch Pech bzw. Glück nicht ihren Weg über die Torlinie fanden.

Die nach wie vor auflebende Hoffnung und Euphorie der Franken wurde zeitig in der zweiten Hälfte gedämpft. Nach einer Mandzukic – Flanke erzielte der freistehende Kapitän der Münchner, Philipp Lahm, die 2:0 Auswärtsführung für den FC Bayern (49.).

Mit diesem 0:2 Rückstand verlor der Club sichtlich an Überzeugung an einen Überraschungs – Punktgewinn. Nun war der FC Bayern wieder in seinem Element und ließ Ball sowie Gegner nach Belieben laufen.

Schon mit Beginn der letzten halben Stunde des Spiels im Bayern – Derby schaltete der Favorit aus München deutlich einen Gang herunter und ließ so auch nichts mehr anbrennen.

Probleme im Münchner – System?

Auf dem Platz lässt der Rekordmeister aus München zurzeit keine Zweifel offen und bespielt jeden Gegner nach Belieben. Alle Teile dieser Bayern – Maschine laufen ohne Fehler und es schreit nahezu alles nach Perfektion auf allen Ebenen und in allen Bereichen.

Doch der Vertragspoker um Toni Kroos wirft Schatten auf die so perfekte Welt der Münchner. Auch die undeutliche Aussage des Cheftrainers Pep Guardiola verrät keinen Fortschritt in dieser Personalie.

Festzuhalten ist, dass seit den Uneinigkeiten des deutschen Nationalspieler mit seinem Verein, die Einsatzzeit Kroos‘ gegen Null geht und er keine Minute in den letzte beiden Partien absolvierte.
Es bleibt nun abzuwarten, ob diese ersten Probleme in der heilen Guardiola – Welt den Motor des Spiels zum Stocken bringen oder wie alle Probleme auf dem Platz, auch diese Angelegenheit souverän gelöst wird.

Für die Spannung der Bundesliga würde es sicherlich keinen Nachteil ergeben, wenn sich etwas Sand ins Getriebe der Münchner schleichen würde.

Autor: Tom Wolny