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Pal Dardai: “Es gibt einige Sachen, die wir verbessern müssen.”

Datum: 07.02.2015

Thema: Hertha BSC Berlin

Der neue Cheftrainer des Hauptstadtclubs lies am Dienstagvormittag hart trainieren. Pal Dardai bat die Berliner Profis zur Vormittagseinheit zum Zirkeltraining auf den Platz. Trainiert wurde mit Hanteln, Medizinbällen und Schläuchen.

Dardai spricht davon, dass es einige Sachen im Training auch am Trainingszustand der Spieler zu verbessern gilt. Mit der Tatsache, dass der neue Coach die grundlegenden Tugenden und Voraussetzungen seiner Schützlinge schulen muss, übt eine gewisse Kritik an seinem Vorgänger.

Damit stellt der Neu – Coach die komplette Arbeit von Jos Luhukay in Frage. Denn mit den Grundlagen im Fußballsport zu beginnen, um den Erfolg wiederherzustellen zeigt, dass vieles in den letzten Wochen und Monaten unter dem alten Trainer schief lief.

Abschließend schießt Dardai noch einmal einen Pfeil in Richtung Luhukay nach, in dem er seine Aussage zum Ende konkretisiert: „Körpersprache, Spannung, Kraftschnelligkeit – wir müssen einiges tun für unsere Fitness.“

Nicht das Pal Dardai die Aussage, dass es viele Sachen gäbe, die zu verbessern sind, stehen lässt – nein, er unterstreicht die Kritik an der Arbeit von Jos Luhukay noch einmal, in dem er betont, dass es Einiges für die Fitness seiner Spieler zu tun gibt.

Nun stellt sich die Frage, welche Differenzen zwischen Dardai und Luhukay bestehen oder ob der Fitnesszustand der Hertha – Profis in der Tat nicht Bundesligareif erscheint.

Autor: Tom Wolny

Pep Guardiola: „Ich bin zufrieden, ob ein Spiel früher oder später, ist jetzt eigentlich egal. Glückwunsch an alle für diese Riesensaison.”

27. Bundesligaspieltag: Hertha BSC Berlin – FC Bayern München

Pep Guardiola, Trainer des FC Bayern München, nach dem Sieg in Berlin und dem Erringen des frühesten Meistertitels aller Zeiten in der Bundesliga. Pep Guardiola: „Ich bin zufrieden, ob ein Spiel früher oder später, ist jetzt eigentlich egal. Glückwunsch an alle für diese Riesensaison.”

Münchner Uhrwerk lässt Hertha keine Chance

Die Partie zwischen der Berliner Hertha und den Münchner Bayern war schon frühzeitig entschieden. Die Hertha verstand es nicht aus einer Lethargie und Angst gegen den Rekordmeister herauszukommen.

Die Bayern fanden sofort zu ihrem Spiel und ließen den Ball, wie den Gegner gekonnt laufen und erspielten sich bereits nach zwei Minuten die erste Chance, die Arjen Robben jedoch vergab.

Besser machte es Toni Kroos in der sechsten Minute als Thomas Müller eine Ball, welcher leicht abgefälscht wurde, ins Zentrum spielte, und Kroos sicher zur 1:0 Führung vollendete.

Die Münchner wussten schon wenige Zeit später ihren Vorsprung auszubauen. Nach einer langen Ballstafette landete der Ball letztendlich bei Bastian Schweinsteiger, welcher den Ball von der Strafraumkante in den Strafraum schlug. Dort konnte sich Mario Götze per Kopf durchsetzen und erzielte das frühe 2:0 (14.).

Mit dieser sicheren Führung im Rücken richteten sich die Gäste schon auf dem Spielfeld etwas auf die Meisterfeier ein und ließen den Schlendrian einkehren. Mit diversen fehlgeschlagenen Hackentricks verflachte das Niveau der Partie mehr und mehr.

Aber auch die Berliner verstanden es nicht ihren Defensivblock etwas Offensiver zu stellen, sodass Stürmer Ramos völlig in der Luft hing.

Im der Schlussphase des ersten Durchgangs ereignete sich kaum etwas, weil das Pressing der Münchner perfekt griff und man so sofort den Ball zurückeroberte.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich Höhepunktarm wie die Schlussphase des ersten Durchgangs. Die Bayern kamen zwar durch Robben direkt nach Wiederanpfiff zu einer Chance, die jedoch wegen Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde.

Aber mit fortschreitender Zeit zeigte sich ein langweiliges Spiel, da die Gäste den Ball in der eigenen Abwehrkette gut zirkulieren ließen und es die Berliner Hertha nicht verstand aus ihrer „Mauertaktik“ herauszurücken.

In der 66. Spielminute weckte der Schiedsrichter Marco Fritz die Zuschauer mit seinem Elfmeterpfiff scheinbar wieder auf. Nach dem anschließenden Treffer vom gefoulten selbst, Adrian Ramos, schienen die Zuschauer neuen Mut zu schöpfen.

Doch nur wenige Minuten später verstummte die neuaufgelebte Hoffnung gleich wieder. Nach einem Ballverlust der Hertha war es Götze, welcher Ribery bediente, der mit einem Lupfer über Kraft den alten zwei Tore Abstand wiederherstellte und die Bayern knapp 10 Minuten vor Schluss sicher zur Meisterschaft führte (79.), denn die letzten Minuten der Partie brachten keine Höhepunkte mehr.

Der Rekordjäger feiert

Natürlich dreht sich nach diesem Rekord alles um die Aussagen der Verantwortlichen zum frühesten Meistertitel einer Mannschaft aller Zeiten.

Auch der sonst so kritische und eher zurückhaltend artikulierend Meistertrainer, Pep Guardiola, lobt seine Mannschaft und freut sich sichtlich über diesen Erfolg.

Er spricht sogar von einer Riesensaison, was aus dem Mund vom Trainer der Münchner ein wahrhaft hoch einzustufendes Lob bedeutet.

Doch gleichzeitig mit den Aussagen von Bayerns Sportdirektor Matthias Sammer wird in weiteren Gesprächen und Interviews deutlich, dass zwar gefeiert werden darf, aber sofort darauf hingewiesen wird, dass in Kürze wieder wichtige Spiele, vor allem in der Champions League, anstehen.

Abzuwarten bleibt nun, ob es dem FC Bayern München gelingt diesen Rekord in der Bundesliga mit einem historischen Rekord im Internationalen Fußball noch einmal zu krönen, in dem man es als erste Mannschaft schafft, einen Titel in der Königsklasse zu verteidigen.

Autor: Tom Wolny

Max Eberl: „Nach neun nicht gewonnenen Spielen fange ich nach zwei Siegen nicht an durchzudrehen.“

26. Bundesligaspieltag: Borussia Mönchengladbach – Hertha BSC Berlin

Max Eberl, Sportdirektor der Borussia aus Gladbach, nach dem 3:0 Sieg gegen Hertha BSC Berlin über die Ambitionen nach diesem deutlichen Heimsieg.  Max Eberl: „Nach neun nicht gewonnenen Spielen fange ich nach zwei Siegen nicht an durchzudrehen.“

Hausherren sorgen früh für klare Verhältnisse

Die Borussia fand sehr schnell ins Spiel und spielte engagiert und mit viel Ballbesitz auf. Schon nach wenigen Spielminuten konnte man die erste Torchance verbuchen. Hermann stürmte über die rechte Außenbahn und spielte scharf in die Mitte. Doch seine Eingabe verpassten Arrango und letztendlich Max Kruse nur knapp (5.).

Im weiteren Spielverlauf der ersten Halbzeit ließen die Gastgeber die Zügel etwas schleifen und zeigten sich nur noch wenig energisch in der Arbeit nach vorn. Die Berliner erstickten mit besser werdenden Zweikampfwerten diese Versuche der Gladbacher schon im Keim.

Die Borussia spielte in dieser Zeit viel über sichere Bälle in der eigenen Hälfte und agierte zunehmend mit Quer- und Rückpässen.

Doch suchte man dann ab und an den Drang in die Offensive wurde es sofort gefährlich in der Berliner Defensive. Hermann wurde in der 28. Spielminute erneut über seine rechte Außenbahn geschickt. Seine Flanke fand am langen Pfosten Juan Arango, welcher mit einem sehenswerten Dropkick dem Torhüter der Hertha keine Chance lies und die 1:0 Führung herstellte.

Diese Führung beflügelte die Hausherren sichtlich. Nur vier Minuten später fand Arangos Freistoß den Kopf von Kruse, der den Ball auf den Hinterkopf von Berlins Ramos beförderte. Von da fand die Kugel den Weg ins Tor der Gäste zum 2:0 (32.).

In der 35. Spielminute vergab Herthas Stürmer Ronny eine Möglichkeit zum Anschluss kläglich, was postwendend bestraft wurde. Kruse und Raffael kombinierten sich mit einem Doppelpass durch die Berliner Abwehr, welchen der Brasilianer mit einem Lupfer über Torwart Kraft zum 3:0 vollendete (40.).

Im zweiten Durchgang zeigte die Fohlen ein spielerisch sehenswertes Gesicht. Mit der deutlichen Führung im Rücken ließen sie so Ball und Gegner laufen und blieben stets gefährlich.

Die „alte Dame“ hingegen lief den vielen direkten Ballstafetten der Gastgeber nur hinterher und konnte kaum Akzente setzen.

In der Schlussphase dieser Begegnung zeigten sich den Zuschauern noch einige Torchancen auf beiden Seiten, welche jedoch ungenutzt blieben.

Die letzten Minuten dieser Begegnung plätscherten nur noch so vor sich hin. Mit dem sicheren Vorsprung und dem Wissen über die bevorstehende Englische Woche beschränkten sich die Gladbacher auf das Verwalten der Führung.

Auch die Berliner hatten jeglichen Glauben an eine Wende der Partie verloren und schonten ihre Kräfte.

Das Ende einer Negativserie

Mit diesem klaren und spielerisch tollen Sieg beenden die Fohlen ihre bittere und lange Negativserie von neun Spielen ohne Sieg.

Nach solch einer langen Durststrecke zeigt sich auch der Sportdirektor der Gladbacher zurückhaltend. Mit seiner Aussage nach dem Spiel, dass man nach einem Sieg nicht gleich wieder durchdrehen soll und von mehr träumen soll, zeigt Eberl, dass er die Lage realistisch und richtig einschätzen kann.

Es wird deutlich, dass man froh über diesen Sieg sein kann und zu dem auch Lob für diese spielerisch starke Leistung ernten darf, doch nicht gleich wieder von mehr sprechen sollte.

In den nächsten Wochen wird sich zeigen, was dieser Sieg der Borussia aus Gladbach wert war und ob die Mannschaft nun in der Lage ist eine Positivserie zu starten.

Autor: Tom Wolny

Sebastian Jung: „Es ist mir scheißegal, wie wir gespielt haben. Hauptsache, wir haben gewonnen.“

Datum: 25.01.2014
18. Bundesligaspieltag: Eintracht Frankfurt – Hertha BSC Berlin

Sebastian Jung: „Es ist mir scheißegal, wie wir gespielt haben. Hauptsache, wir haben gewonnen.“

Rechtsverteidiger Sebastian Jung nach dem knappen 1:0 Heimsieg gegen die Überraschungsmannschaft der Hinrunde aus Berlin. Sebastian Jung: „Es ist mir scheißegal, wie wir gespielt haben. Hauptsache, wir haben gewonnen.“

Wieder einmal Alexander Meier erlöst die Frankfurter Eintracht

Die Anfangsminuten ließen schon viel über den weiteren Spielverlauf dieses Bundesligaspiels zwischen dem Tabellenviertzehnten und dem Tabellensiebten erahnen. Beide Mannschaften begannen so die Partie vorsichtig, mit gegenseitigem Abtasten und versuchten über einen guten Spielaufbau Sicherheit zu gewinnen.

Die Folge – ein langes Mittelfeldgeplänkel ohne wirkliche Höhepunkte. Vor allem die Eintracht wirkte vor heimischem Publikum unsicher und nervös. Immer wieder leiteten eigene leichtsinnige Fehlpässe Berliner Angriffe ein, die jedoch auch in guten Situationen, ungenutzt blieben (Allagui 13./15.).
Im weiteren Verlauf zeigten so die Frankfurter ihre Antwort auf das beginnende Übergewicht der Gäste. Die bis dahin komplett in der Luft hängende Doppelspitze Meier/Rosenthal zog sich ihrerseits mehr und mehr in die eigene Hälfte zurück und arbeitete so als wirklich erste Verteidigung gegen den Ball.

Die nun gut verschiebende Eintracht und die hart arbeitende Berliner Hertha verstärkten mit dieser Spielanlage weiterhin den Spielablauf zwischen den Strafräumen.
Wie in ähnlichen Spielen oft der Fall, führen hier grobe Aussetzer meist zu Tormöglichkeiten oder gar Toren. Auch an diesem Samstagabend in Frankfurt. Aus dem Nichts lief der Frankfurter Torjäger Alexander Meier, nach einem Befreiungsschlaf von Mitspieler Russ, allein auf das Tor der Berliner zu und verwertete sicher ins linke Eck zur 1:0 Pausenführung für die SGE.

Die zweiten 45 Minuten starteten sehr zerfahren und angespannt. Ein ständiger Wechsel von Fehlpass und Foul ereignete sich in dieser niveauarmen Partie, die zunehmend an Spielfluss verlor.

Der einzige „Höhepunkt“ des Spiels lag in einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters Dr. Drees aus Münster, welcher nach einem Armeinsatz des Frankfurter Verteidigers Zambrano fälschlicher Weise, statt dem Elfmeterpfiff für die Hertha, einen Freistoßpfiff für die Gastgeber, ertönen ließ.

In der Schlussphase fand die Eintracht zu ihrem Spiel aus der ersten Hälfte zurück und stand tief und arbeitete gut gegen den Ball. Die Folge war, dass die Berliner Hertha keine gefährlichen Akzente mehr setzen konnte und somit in einem schwachen Spiel, trotz deutlich besserer Spielanlage in den ersten 45 Minuten, unglücklich als Verlierer von fremdem Platz gehen musste.

Deutliche Wortwahl nach mäßiger Leistung

Deutlich und hart erscheinen die Worte des Verteidigers der Frankfurter Eintracht nach dem Spiel. Doch verweist man auf den Spielverlauf und die Leistung der Eintracht flacht diese Art und Weise der Artikulation des Jungprofis ab.

Diese zeigt, dass die Jungs der Eintracht mehr als froh, glücklich und zu dem erleichtert über das Spielende und das Ergebnis der Partie sein können. Die Partie muss nun schnell verarbeitet und abgehakt werden.

Auf der anderen Seite zeigt sich, dass die Frankfurter Spieler von ihrer schlechten und schwachen Leistung vor heimischen wohl wissen und es gilt diese in gewisser Weise ebenso aufzuarbeiten, wie vergessen zu machen.

Die Aussage von Sebastian Jung wird auch im Gespräch mit dem Trainer der Frankfurter, Armin Veh, nochmals unterstrichen und bestätigt. Jener antwortete auf die Fragen der Journalisten vergleichbar: „Wichtig ist heute nur, dass wir gewonnen haben. Fertig. Aus. Punkt!“

Autor: Tom Wolny

Hertha BSC Berlin – Bayer Leverkusen

Datum: 23.11.2013
13. Bundesligaspieltag: Hertha BSC Berlin – Bayer Leverkusen

Rudi Völler: „Wir versuchen, den beiden da oben ein bisschen lästig zu sein. Bis jetzt gelingt uns das ganz gut.“
Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler, nach dem 1:0 Auswärtserfolg in Berlin, zum Spitzenkampf mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Rudi Völler: „Wir versuchen, den beiden da oben ein bisschen lästig zu sein. Bis jetzt gelingt uns das ganz gut.“

Beachtenswerter Auswärtserfolg

10 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen und 31 Punkte – so lautet die aktuelle Bilanz der Werkself aus Leverkusen nach 13 Spieltagen. Diese Bilanz kann sich wirklich sehen lassen. Die Leverkusener sind nun Topverfolger des FC Bayern München. Diese komfortable und erstrebenswerte Situation erarbeitete sich das Team von Sami Hyypiä am vergangenen Wochenende mit einem 1:0 Auswärtssieg gegen den starken Aufsteiger aus Berlin.

Doch zunächst wirbelte die Hertha die Leverkusener arg durcheinander und war das klar spielbestimmende Team. Die Mannschaft von Jos Luhukay agierte aggressiv und diszipliniert im Defensivverbund und kontrolliert, schnell und Passsicher in der Offensive. Nur der letzte finale Pass, der Torchancen kreieren sollte, wurde von der im Zentrum stark agierenden Bayerdefensive abgefangen.

Beide Abwehrreihen arbeiten engagiert gegen den Ball und ließen auf beiden Seiten nichts zu. Bis zur 29. Minute als ein schneller Konter der Leverkusener die Auswärtsmannschaft in Person von Stefan Kießling in Führung brachte. Allerdings nicht regelkonform. Gonzalo Castro spielte den Ball auf Hegeler, welcher sich knapp im Abseits befand und den Ball im 16 Meterraum auf den Goalgetter Stefan Kießling passte. Dieser ließ sich eine Situation 14 Meter vor dem gegnerischen Tor natürlich nicht nehmen und verwandelte eiskalt zur 1:0 Führung.

Mit der Führung im Rücken agierten die Gäste sicherer. In der zweiten Halbzeit ereignete sich ein ähnliches Bild. Hertha BSC Berlin hatte mehr Spielanteile und die Bayer – Elf zog sich weiter zurück, um die eigene Defensive zu stabilisieren.

Das Spiel war munter und geprägt von hoher Intensität, jedoch fehlten die Torraumszenen. Leverkusen versteifte sich auf Konter und Hertha fehlten die kreativen Ideen, um die sattelfeste Bayerdefensive in Schwierigkeiten zu bringen. So arbeitet sich Leverkusen über die 90 Minuten zum 1:0 Auswärtserfolg in Berlin.

Entlastung der Mannschaft

Mit der Aussage nach dem Spiel zur Tabellensituation untertreibt Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler enorm. Er spricht davon, dass man versucht im deutschen Zweikampf etwas mitzuhalten und nicht allzu sehr an Tuchfühlung zu verlieren.

Doch in Wirklichkeit sollte ein Verein wie Bayer Leverkusen andere Ansprüche an die eigene Leistung hegen. Intern spricht man mit Sicherheit über andere Ziele und hat andere Vorstellungen, jedoch in der Öffentlichkeit versucht Völler genau mit solchen Aussagen mittels Understatement den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen und somit ein ruhiges Weiterarbeiten zu garantieren.

Gerade in einem so schnelllebigen Geschäft, wie dem Fußball, ist man sich bewusst, wie schnell tolle Ergebnisse vergehen und der Umgang mit Niederlagen wichtig sein wird.
Doch die Mannschaft von Trainer Sami Hyypiä kann mit Stolz auf die aktuelle Situation blicken und wird mit großer Sicherheit diese Position auch nicht so schnell wieder abgeben wollen.

Dafür wird es wichtig sein am kommenden Samstag im Heimischen Stadion gegen einen schwächelten 1. FC Nürnberg alles aus sich herauszuholen und drei Punkte einzufahren, um nicht nur der kleine Störfaktor im deutschen Zweikampf zwischen Dortmund und Bayern zu sein.

Autor: Tom Wolny