Archiv der Kategorie: FC Schalke 04

Pep Guardiola: „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Gegen diese Mannschaft ist es nicht einfach. Wir haben das Spiel kontrolliert, hatten genug Torchancen.“

Datum: 03.02.2015

19. Bundesligaspieltag: FC Bayern München – FC Schalke 04

Pep Guardiola: „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Gegen diese Mannschaft ist es nicht einfach. Wir haben das Spiel kontrolliert, hatten genug Torchancen.“

Der spanische Trainer des deutschen Rekordmeisters honoriert die Leistung seiner Mannschaft in Unterzahl gegen den FC Schalke 04 mit diesem Statement.

Er spricht davon, dass er mit dem Spiel und dem Auftreten der Münchner sehr zufrieden war, vor allem nach der zeitigen roten Karte gegen seinen Abwehrchef Jerome Boateng.

Zeitgleich lobt er die Mannschaft von Gästetrainer Roberto Di Matteo. Der Spanier spricht dabei von einer guten Mannschaft gegen die es nie leicht ist, zu gewinnen.

Unrecht hat der vorzeige Trainer als er sagt, seine Mannschaft habe sich genug Torchancen erarbeitet. Fragt man hier die 75.000 Zuschauer der Begegnung begegnen sicherlich 100% dieser mit Ablehnung auf diese Aussage.

Denn die Partie lies über 90 Minuten kaum Höhepunkte zu und zeigte sich nur in den wenigen Minuten, als die Tore fielen, interessant.

Autor: Tom Wolny

Fuchs äußert offen Zweifel

Datum: 01.12.14

Dem FC Schalke 04 ist die Wiedergutmachung nach dem Champions League Debakel unter der Woche gegen den FC Chelsea London gelungen.

Die „Knappen“ setzten sich völlig verdient und souverän gegen unterlegene Mainzer durch. Doch Christian Fuchs bringt neue Brisanz in das Thema FC Schalke 04.

Der Österreicher übt offen Kritik am Systemwechsel des Trainer in der Champions League im Gegensatz zur Bundesliga. In dieser agierte die Mannschaft sicher und fuhr Siege gegen Wolfsburg und jetzt gegen Mainz ein.

Fuchs sprach außerdem davon, dass sich das Team mit diesem 3 – 5 – 2 sicher und wohl fühle und damit kein Grund für einen Wechsel bestanden hätte.

Doch ob dieser verbale Ausflug in die Interna des Mannschaftsgefüges dem Verein und speziell Christan Fuchs wohl tat, bleibt nur abzuwarten und schließt eventuelle Konsequenzen nicht aus.

Autor: Tom Wolny

Thomas Schaaf: „Die Schiedsrichter haben, glaube ich, ein Training gehabt, wie einer natürlich oder unnatürlich fällt.“

Datum: 20.09.2014

4. Bundesligaspieltag: FC Schalke 04 – Eintracht Frankfurt

Thomas Schaaf, Trainer der Eintracht aus Frankfurt, nach dem Bundesligaspiel gegen den FC Schalke 04 über die umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen. Thomas Schaaf: „Die Schiedsrichter haben, glaube ich, ein Training gehabt, wie einer natürlich oder unnatürlich fällt.“

Turbulente Partie

Die Gäste aus Hessen begannen forsch und strebten ein zielstrebiges Spiel nach vorn an. Prompt brachte die erste gute Möglichkeit der Frankfurter schon den ersehnten Erfolg.

Nach einem übersehenen Handspiel von Schalkes Ayhan und des in dieser Auslegung der Situation folgerichtigen Eckballs, war es Alexander Meier, welcher den Ball  nach einer Flanke von Djakpa und einem verunglückten Klärversuch von Boateng zum 1:0 für Frankfurt über die Linie drückte (14.).

Im weiteren Spielverlauf gelang es den „Knappen“ nicht spielerische Mittel zu finden, um den Gästen wirkliche Parole zu bieten. Ganz im Gegenteil: die Hessen zeigten sich weiterhin überlegen und erzielten so auch Treffer zwei.

In der 24. Spielminute war es Russ, welcher sich gleich gegen zwei Schalker durchsetzte und maßgenau mit einem technisch anspruchsvollen Außenristschuss zur 2:0 Führung einnetzte.

Erst mit diesem Zwei – Tore – Rückstand entwickelten die Gelsenkirchener einen Plan um der Defensive der Frankfurter gefährlicher zu werden. Doch die Möglichkeiten von Aogo und Meyer brachte nicht den gewünschten Torerfolg.

Jedoch gelang den Gastgebern mit großzügiger Unterstützung des Unparteiischen vor der Pause der Anschlusstreffer. Nach einer überzogenen Handelfmeterentscheidung war es Choupo – Moting, welcher den fälligen Strafstoß per Lupfer verwandelte (40.).

Zurück aus den Kabinen war es der S04, der sofort zielstrebiger und agiler wirkte. Mit diesem Schwung schafften es die Schalker  mit dem Tor kurz vor der Halbzeit und einem  Weiteren nur wenige Minuten nach der Halbzeit die Führung der Gäste aus Frankfurt zu egalisierten.

Nach einer Flanke des Torschützen der Schalker aus Durchgang eins, war es Julian Draxler, welcher den Ausgleich per Kopf markierte (50.).

Gerade als die Gastgeber dominanter wurden und auf die Führung drängten, schwächte sie sich selbst. Erst sah Boateng wegen eines taktischen Fouls seine zweite Gelbe Karte (61.), bevor sich Torschütze Draxler zu einer Tätlichkeit hinreisen lies (71.) und so die zweite Rote Karte binnen weniger Minuten sah.

In der Schlussphase versuchte sich die nun in Überzahl agierende Eintracht nochmals mit Offensivaktionen. Doch scheiterte an eigener Ideenlosigkeit und fehlendem Tempo.

Das Ende der Begegnung besiegelte nicht ein weiterer Treffer, sondern ein weiterer Platzverweis. Auch die Eintracht dezimierte sich in den Schlussminuten (85.).

Schiedsrichter in der Kritik

Thomas Schaaf, Trainer der Frankfurter Eintracht, äußert sich sehr kritisch zur Schiedsrichterleistung des Unparteiischen an diesem Tag.

In seiner Aussage wird deutlich, wie unzufrieden er mit den Entscheidungen an diesem Tag ist. Damit spricht er auf die zwar berichtigten, aber vielen Platzverweise an und auf die völlig falsch geahndeten Handspielentscheidungen, die das Spiel maßgeblich beeinflussten.

In den folgenden Wochen bleibt nur zu hoffen, dass der Schiedsrichter aus Stuttgart seine Leistungen steigern kann und so mehr dem Geschmack der  Trainer entspricht.

Autor: Tom Wolny

Jens Keller: „Ich bin wahnsinnig stolz. Das war unglaublich gegen so eine Mannschaft und bei den Problemen, die wir haben.“

Datum: 17.09.2014         

Champions League Gruppenphase: FC Chelsea London – FC Schalke 04

Jens Keller, Trainer des FC Schalke 04, nach dem tollen Auftritt seiner Mannschaft im ersten Gruppenspiel an der Stanford – Bridge gegen den FC Chelsea London. Jens Keller: „Ich bin wahnsinnig stolz. Das war unglaublich gegen so eine Mannschaft und bei den Problemen, die wir haben.“

Wichtiger Punktgewinn

Die Gastgeber kamen mit viel Tempo und Elan aus der Kabine und setzten die Gäste aus Gelsenkirchen schon früh unter Druck. Hingegen der FC Schalke 04 war auf die Sicherheit und Staffelung der eigenen Defensive bedacht.

Dennoch gingen die Blues früh in diesem Spiel in Führung. Bereits in der 10. Spielminute war es Cesc Fabregas, welcher nach einem tollen Doppelpass mit Eden Hazard frei vor Schalkes Schlussmann, Ralf Fährmann, nur noch einzuschieben brauchte.

In den Folgeminuten war es den „Knappen“ anzumerken, dass sie den frühen Rückstand zunächst verdauen mussten. So war es der FC Chelsea, welcher immer wieder, insbesondere über die linke Angriffsseite und Hazard, gefährlich in den Strafraum von Fährmann eindrang.

Die Initialzündung gab Schalkes Sam, welcher mit einem Distanzschuss den Rückhalt der Blues das erste Mal prüfte. In der Folge dessen kamen die Gäste besser ins Spiel, weil der Gastgeber schlechter verteidigte und so mehr Räume zum Spielen gewährte.

Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten fanden die Londoner eher sporadisch den Weg nach vorn, blieben aber weiterhin extrem gefährlich. Auf Seiten der Schalker waren es Draxler und Boateng, welche gute Chancen auf den Ausgleich nur denkbar knapp vergaben.

Zurück aus den Kabinen zeigten sich die Hausherren erneut sehr dominant. In der 49. Und 60. Spielminute war es Didier Drogba, welcher es mit seinen guten Möglichkeiten verpasste, das Ergebnis zu erhöhen und so das Spiel bereits in eine entscheidende Richtung zu lenken.

Dieser schlechte Umgang mit Chancen sollte sich nur wenige Augenblicke später rächen. Nach Huntelaars Balleroberung in der eigenen Hälfte und der Kombination mit Draxler war der Niederländer plötzlich in gefährlicher Schussposition vor dem Tor der Blues.

Diese Position nutzte der Top Torjäger der Gelsenkirchener und egalisierte mit seinem platzierten Schuss die Führung der Gastgeber (62.).

Nach einigen Minuten der Sammlung und neuer Konzentration durch die Blues, setzten diese zu einer Schlussoffensive an.

Doch in den verbleibenden 20 Minuten kämpften die Schalker aufopferungsvoll und hatten zu dem etwas Glück, dass die Londoner ihre Chancen durch Remy (76.), Hazard (83.) und Terry (90.) nicht nutzten.  So blieb es bei dem zufriedenstellenden Unentschieden zwischen dem FC Chelsea und Schalke 04.

Zufriedener Trainer

Jens Keller, der Trainer der Schalker, zeigt sich über dieses Spiel und vor allem über das Ergebnis sehr erfreut. In dem Interview nach dem Spiel lobt er die Moral und Einstellung seiner Mannschaft und freut sich über den Punktgewinn.

Anlass zu dieser großen Freude über einen Punkt gibt die gesamte Situation. Wie es Keller bereits anspricht haben es die Schalker geschafft einer der reichsten und international top besetzten Mannschaften ein Unentschieden vor deren heimischen Publikum zu entführen.

Hinzukommend zeigt sich noch die aktuelle Verletztenliste der „Knappen“. Gleich mehrere Stammspieler, rund um Kapitän Benedikt Höwedes, fallen aus.

Umso höher ist dieser Punktgewinn und Erfolg auswärts in London anzuerkennen. Genau dies spricht Jens Keller hier an und lobt somit sein Team.

Autor: Tom Wolny

Jens Keller: „Wenn man als 30-jähriger Weltklassestürmer schon vier Gelbe Karten hat und dann auf den Zaun springt, kann man sich als Trainer schon mal ärgern.“

Datum: 03.05.2014

33. Bundesligaspieltag: SC Freiburg – FC Schalke 04

Der Trainer des FC Schalke 04, Jens Keller, im Interview nach dem Spiel zur anstehenden Gelbsperre seines Toptorjägers Klaas-Jan Huntelaar. Jens Keller: „Wenn man als 30-jähriger Weltklassestürmer schon vier Gelbe Karten hat und dann auf den Zaun springt, kann man sich als Trainer schon mal ärgern.“

Ungefährdeter Auswärtserfolg

Die Partie begann mit zwei unterschiedlichen Devisen. Auf der einen Seite bemühten sich die Gäste aus Gelsenkirchen um sofortigen Ballbesitz und klare Überlegenheit. Auf der anderen Seite versuchten die Gastgeber aus dem Breisgau zunächst ihre Defensive zu stabilisieren und ließen den S04 kommen.

Diese Taktik sollte sich jedoch schon nach wenigen Minuten rächen. Erst scheiterte Boateng an Freiburgs Schlussmann, Oliver Baumann. Kurze Zeit später machte es Schalkes Jungprofi, Ayhan, besser und schlenzte den Ball aus kurzer Distanz ins Tor zur frühen Gästeführung (13.).

Das zeitige Gegentor weckte den Sportclub scheinbar auf. Dieser versuchte nun selbst die Initiative zu übernehmen und wurde zunehmend gefährlicher.

Innerhalb von vier Minuten vergaben Guedé (30.) und Mehmedi (34.) die besten Chancen der Freiburger zum Ausgleichstor.

Die Gäste aus dem Ruhrpott suchten ihre Chance mehr und mehr über Fernschüsse, die jedoch auch keinen Erfolg brachten.

In den letzten Minuten vor dem Halbzeitpfiff ging die Partie munter hin und her ohne, dass sich eines der beiden Teams mit einem Torerfolg belohnte.

Der FC Schalke 04 kam entschlossen aus der Kabine und versuchte sofort schnell das zweite Tor zu erzielen. Der Sportclub aus Freiburg kam mit dieser Einstellung der Gäste nicht klar und musste zu sehen, wie sich der S04 Chance um Chance erarbeitete – doch Goretzka (57.), Huntelaar (59.) und auch Julian Draxler (61.) vergaben ihre Möglichkeiten die Partie vielleicht schon zu entscheiden.

In der 65. Spielminute wurden die Bemühungen der Gäste belohnt. Nach einem tollen Solo von Huntelaar durch das gesamte Freiburger Mittelfeld, schloss der Stürmer letztendlich ab und erzielte, durch das Abfälschen des Balles durch Freiburgs Ginter, die verdiente 2:0 Führung.

Die Partie nahm noch einmal fahrt auf als Felipe Santana auf Seiten der Schalker die verdiente Ampelkarte sah (73.).

Doch Freiburgs Offensive fand kein wirkliches Mittel, die eng gestaffelte Defensive der Schalke zu durchbrechen. Mehr als ein Distanzschuss kamen dabei nicht heraus.

Schalke hingegen verlagerte das eigene Spiel in Unterzahl auf das Kontern, kam aber durch das Auslassen bester Chancen durch Goretzka (85.) und Obasi (90. + 1) zu keinem Torerfolg mehr. So blieb es bei einem verdienten 2:0 Auswärtserfolg der Königsblauen.

Verständlicher Ärger

In der Aussage von Schalkes Trainer, Jens Keller, wird der Ärger über diese Aktion von seinem Topstürmer deutlich.

In dieser Situation äußert sich der Trainer der „Knappen“ noch verhalten über die Dummheit seines eigentlich sehr erfahrenen Kapitäns.

Wie es Jens Keller in diesem Interview direkt nach dem Spiel andeutet, ist es völlig verständlich. Gerade im Kampf um die direkte Champions League Qualifikation am letzten und entscheidenden Spieltag, wäre es eigentlich von Nöten gewesen, den besten Torschützen der Schalker an Bord zu haben.

Doch mit dieser sinnlosen Aktion und dem Wissen der eigenen Karten – Situation hätte Klaas-Jan Huntelaar als erfahrener Bundesligaprofi ein anderes Handeln an den Tag legen müssen.

Somit schadet er dem Team und muss beim Kampf der Schalker um die direkte Qualifikation für die Champions League am kommenden Samstag auf der Tribüne Platz nehmen.

Autor: Tom Wolny

Stetua Bukarest – FC Schalke 04

Datum: 26.11.2013
Rückspiel Champions League Gruppenphase (E): Stetua Bukarest – FC Schalke 04

Horst Heldt: „Das Ergebnis ist zweitrangig, weil wir sowieso ein Endspiel gegen den FC Basel gehabt hätten.“
Schalkes Manager Horst Heldt, nach dem dem 0:0 Unentschieden in Bukarest gegen Stetua. Horst Heldt: „Das Ergebnis ist zweitrangig, weil wir sowieso ein Endspiel gegen den FC Basel gehabt hätten.“

Überschaubares Stückwerk bringt keinen Erfolg

Nach einem enttäuschenden 0:0, gegen den viertplatzierten der Gruppe, scheinen die Verantwortlichen der Königsblauen um keine Ausrede verlegen zu sein, um der Mannschaft den Rücken zu stärken.

Über weiter Strecken des Spiels erschien der Gast aus Schalke unauffällig, schwach und, keines Wegs dem Winter von Bukarest geschuldet, blass. Der Bundesligist aus dem Ruhrpott agierte mit viel Stückwerk und dem Fehlen einer klaren Linie im Spiel. Es fehlte zu meist an Kreativität und Ideen, um den Gastgebern wirklich gefährlich zu werden. Im gesamten Spielverlauf zeigten sich die Königsblauen zwar überlegener, aber trotzdem behielt der Gastgeber aus Bukarest die Oberhand in Sachen Gefährlichkeit. Stetua erarbeitete sich mehr zwingende Chancen, scheiterten letztendlich jedoch an der Verwertung dieser.

Halbzeit eins der Begegnung bot ein mäßiges und somit überschaubares Tempo. Zu Beginn der Partie spielte sich das gesamte Spielgeschehen nur im Mittelfeld ab. Bukarest versuchte, vor heimischem Publikum, über Kurzpassspiel die abwartenden und passiven Schalker in Verlegenheit zu bringen. Doch hierbei verschob die Mannschaft von Trainer Jens Keller gekonnt und verdichtete somit die torgefährliche Zone – Chancen blieben Mangelware.

Im weiteren Verlauf des Spiels fand der S04 besser ins Spiel und übernahm das Geschehen sichtlich. Der Ball lief nun gut in den eigenen Reihen, wobei man Konsequenz und Zielgerichtetheit vermissen ließ.

Der zweite Durchgang brachte zunächst das gleiche Bild. Schalke 04 dominierte den ersten Teil der Halbzeit. Mit zunehmendem Spielverlauf erkämpfte sich Stetua Bukarest die Überlegenheit zurück, fand jedoch kein Mittel Ralf Fährmann im Tor der Gäste, welcher mit zwei Glanzparaden die Null hielt, zu überwinden.

Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass die Null auf Seiten der Schalker gehalten wurde, negativer Beigeschmack jedoch ist, dass diese sowie Hinten als auch Vorn steht.

Held als erneuter Krisenmanager

Ist es wirklich sinnvoll nach einem enttäuschenden Auftritt gegen den vermeintlich schwächsten Gegner der Gruppe mit einer solchen Gleichgültigkeit nach dem Spiel aufzutreten? Bewegt sich ein Manager eines Vereins mit solchen Ansprüchen dabei nicht auf dünnem Eis? Dies wird sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen, doch fest steht, dass Horst Heldt wieder einmal als Krisenmanager auf Schalke fungieren muss.

Natürlich lastet nun mehr enormer Druck auf dem Trainer und seiner Mannschaft, die vor den Wochen der Wahrheit stehen – in der Bundesliga kriselt der Klub und im internationalen Geschehen muss man um das Weiterkommen zittern.

Doch sollte Horst Heldt mit derartigen Aussagen zu einem Spiel innehalten, da es trotz der sich nicht ändernden Situation für Schalke wichtig gewesen wäre, in Bukarest zu gewinnen. Druck von der Mannschaft nehmen, diese entlasten und schützen, hin oder her, Fans eines Vereins wie dem FC Schalke 04 erwarten immer 120% von ihren Spielern und können derartige Aussagen einer Führungskraft schnell falsch einordnen und interpretieren.

Nun muss die Mannschaft, am 11.12.13, im letzten Gruppenspiel zu Hause gegen den FC Basel wahre Größe demonstrieren und ihre Stärke unter Beweis stellen.

Autor: Tom Wolny