Archiv der Kategorie: Bayer Leverkusen

Rudi Völler: „Da hätten nicht viele drauf getippt.“

Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen, im Interview nach dem Unentschieden vor heimischen Publikum gegen Borussia Dortmund. Rudi Völler: „Da hätten nicht viele drauf getippt.“

Furioser erster Durchgang

Das Topspiel des 32. Spieltages zwischen Bayer 04 Leverkusen und Borussia Dortmund hatte diesen Namen völlig verdient. Von Beginn an zeigten sich beide Teams extrem motiviert und exzellent eingestellt. Die Werkself, wie auch de BVB warteten nicht ab was der Gegner zu bieten hatte, sondern pressten von Anfang an verdammt hoch.

Die Leverkusener erspielten sich dadurch zunächst ein leichtes Übergewicht, welches prompt belohnt wurde. In der siebten Spielminute war es die Flanke von Son, die Stefan Kießling zunächst an die Latte köpfte. Den zurückspringenden Ball konnte Lars Bender aus kürzester Distanz dann zur 1:0 Führung verwerten.

Nun zeigte Borussia Dortmund, warum sie zu den aktuell besten Mannschaften der Welt gehört und drehte spielte nun stark auf. Ein Freistoß aus dem Halbfeld von Marco Reus erreichte Oliver Kirch, der den Ball mit dem Kopf zum 1:1 Ausgleich ins Tor verlängerte (29.).

Damit war das Spiel wieder völlig offen und beide Mannschaften erspielten mit ihren herausragenden Offensivreihen Chancen im Minutentakt.

Das dritte Tor fiel zunächst für die Gastgeber. Kießling lies sich aus der Spitze fallen und passte den Ball auf Son, welcher den Ball zu Brandt auf den Flügel spielte. Der junge Leverkusener hob das Spielgerät gefühlvoll auf den langen Pfosten, wo Castro dieses gegen die Laufrichtung Weidenfellers zur erneuten Führung einköpfte (35.).

Nur wenige Minuten später klärte Roberto Hilbert eine Flanke des BVB im Strafraum mit der Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marco Reus sicher zum 2:2 Pausenstand (39.).

Der zweite Durchgang zeigte sich ähnlich temporeich und hochinteressant wie die ersten 45 Minuten. Beide Mannschaften spielten vollkommen auf Sieg und pressten wiederum zeitig in der Hälfte des Gegners.

Doch leider wurden im Gegensatz zum ersten Durchgang die Chancen auf beiden Seiten nicht so effizient genutzt. Auf Seiten der Leverkusener vergaben Kießling (60./62.) und Julian Brandt (72.) gute Möglichkeiten zur erneuten Führung für ihre Mannschaften.

Auf Seiten der Gäste aus Dortmund war es Marco Reus, dessen Freistoß den Kopf von Mats Hummels nur knapp verpasste (78.).

In den Schlussminuten ereignete sich nur noch wenig, so dass das Spiel auf hohem Niveau und tollem Unterhaltungswert Unentschieden endete.

Klare Leistungssteigerung

Der Sportdirektor von Bayer 04 Leverkusen, Rudi Völler, spricht die klare Leistungssteigerung der Mannschaft mit dieser Aussage an.

Er ist sichtlich stolz auf die Leistung seines Teams, auch im Gegensatz zu den letzten Monaten, als die Werkself deutlich unter ihren Möglichkeiten agierte.

In seiner Aussage wird zu dem die klare Underdog – Rolle der Leverkusener vor diesem Spiel deutlich. Doch das Team von Interimstrainer Sascha Lewandowski spielte toll auf gegen den BVB aus Dortmund.

Anschließend an diese Aussage Völlers, zeigt sich auch der Geschäftsführer der Bayer – Elf sehr zu frieden und spricht von einem förmlichen Quantenspruch im Vergleich zu den vergangenen Spielen.

Fest steht, dass Leverkusen gegen ein bärenstarkes Dortmund klasse spielte und so auch in den beiden verbleibenden Partien im Kampf um die Champions League weiter hoffen darf.

Autor: Tom Wolny

Raphael Schäfer: „Wir versuchen, auf der letzten Rille ins Ziel zu kommen.“

Datum: 20.04.2014

31. Bundesligaspieltag: 1.FC Nürnberg – Bayer 04 Leverkusen

Torhüter und Kapitän des Clubs aus Nürnberg, Raphael Schäfer, im Interview nach der deutlichen Heimspielniederlage gegen Bayer Leverkusen und dem angestrebten Klassenverbleib. Raphael Schäfer: „Wir versuchen, auf der letzten Rille ins Ziel zu kommen.“

Vier Niederlagen in Folge

In der Anfangsphase dieser Begegnung wurde die unterschiedliche Spielanlage beider Mannschaften deutlich. Nürnberg versuchte über eine klare Ordnung die eigene anfällige Defensive zu stärken und aus dieser mit Kontern den Gästen zu begegnen.

Ganz im Gegenteil agierten die Leverkusener. Diese versuchten von Beginn an die komplette Breite des Spielfeldes zu nutzen und über die Außen zum Torabschluss zu kommen.

So gingen die Gäste auch in Führung. Boenisch setzte sich auf der linken Außenbahn durch und bediente eher unfreiwillig Spahic, welcher per Direktabnahme sehenswert zum 1:0 vollendete (16.).

Der Club aus Nürnberg versuchte nun alles und wurde in der 26. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Marvin Plattenhardt zirkelte einen Freistoß aus etwas 25 Metern ins linke untere Eck.

Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs schalteten beide Mannschaften nun auf den offensiven Schlagabtausch und gönnten einander nichts. Doch kleine Ungenauigkeiten auf beiden Seiten verhinderten jeweils weitere Tore.

Die zweiten 45 Minuten begannen ohne jegliche Verschnaufpause. Leverkusen ging in der 48. Spielminute wieder nach einer Standartsituation erneut in Führung. Sebastian Boenisch erzielte das 2:1.

Im weiten Verlauf des zweiten Durchgangs wurde deutlich, dass der Club gegen den Abstieg spielt. Nach dem erneuten Rückstand verfielen die Nürnberger in eine Schockstarre und warteten förmlich auf weitere Gegentore.

Es dauerte dann jedoch bis zur 80. Spielminute, bis die Leverkusener ihre Führung ausbauen konnten. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld schalteten die Gäste blitzartig um und erzielten durch Spahic die 3:1 Führung.

Das Spiel war gelaufen und die vierte Niederlage des Clubs aus Nürnberg besiegelt. Da war das 4:1 der Gäste durch den eingewechselten Roberto Hilbert nur noch Zusatz auf den gesicherten Auswärtsdreier im Frankenland (87.).

Relegationsplatz 16

Raphael Schäfer fasst die Situation in Nürnberg richtig zusammen. Er spricht von der letzten Rille, in der man in dieser Situation ins Ziel kommen möchte.

Mit dem Ziel spricht er hier ganz klar die Relegation und die damit verbundene Hoffnung auf den Klassenverbleib an.

Die letzte Rille kann hier nur das Siegen, egal wie, gegen den drittplatzierten der 2. Bundesliga sein.

Denn so realistisch sollte auch ein Bundesligaprofi sein, der mitten im Abstiegskampf steckt – den sicheren und direkten Klassenerhalt können sich die Cluberer aus Nürnberg nach dieser deutlichen Niederlage vor heimischem Publikum nun abschminken.

Autor: Tom Wolny

Sami Hyypiä: „Ich bin etwas lauter geworden. Es ist gut für meine Zukunft, dass ich lerne, ein anderes Gesicht zu zeigen.“

Datum: 29.03.2014

28. Bundesligaspieltag: Bayer 04 Leverkusen – Eintracht Braunschweig

Der Trainer von Bayer 04 Leverkusen, Sami Hyypiä, nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Tabellenschlusslicht Eintracht Braunschweig. Sami Hyypiä: „Ich bin etwas lauter geworden. Es ist gut für meine Zukunft, dass ich lerne, ein anderes Gesicht zu zeigen.“

Ideenloses Spiel der Bayer – Elf

Die Leverkusener starteten vor heimischem Publikum mit Schwung in den ersten Durchgang und kamen bereits nach drei Minuten zu ihrer ersten Möglichkeit durch Guardado.

In der Folge gelang es den Gästen schnell zu ihrer Defensivordnung zu finden und sich so problemlos auf die Gastgeber einzustellen. Die Angriffe der Werkself konnten so frühzeitig eingedämmt werden.

Das Bild der ersten Halbzeit zeichnete sich durch deutlich mehr Ballbesitz der Leverkusener und die dadurch größeren Spielanteile ab, jedoch zeigten sich diese so harmlos, dass es den Braunschweiger reichte ihr engmaschiges Defensivnetz zu spannen und so die Angriffe der Gastgeber abzuwenden.

Hin und wieder engagierten sich die Gäste auch einmal offensiv, doch leider zeigten sich diese Bemühungen eben so harmlos, wie die der Hyypiä – Schützlinge. So wunderte es keinen Zuschauer, dass die ersten 45 Minuten torlos beendet wurden.

Der zweite Durchgang startete mit einem Paukenschlag und zeigte ein komplett anderes Gesicht als noch die erste Halbzeit.

Bereits in der zweiten Minute nach Wiederanpfiff war es der Braunschweiger Reichel, der die 1:0 Führung der Gäste herstellte. Mit einem Traumtor per Volley – Direktabnahme ließ er seine Mannschaft jubeln (47.).

Jedoch hielt die Führung der Niedersachsen nicht lange stand. Nachdem Correira einen Kießling – Kopfball regelwidrig mit der Hand stoppte, verwandelte Stefan Kießling den fälligen Strafstoß sicher und platziert zum 1:1 Ausgleich (53.).

Auch wenn in der Folgezeit die Qualität der Partie wieder etwas verflachte, zeigte sich ein deutlich besseres Spiel in den zweiten 45 Minuten.

In der Schlussphase ähnelte dann doch wieder viel dem Spielverlauf aus dem ersten Durchgang. Zwar versuchten die Leverkusener noch einmal mit Tempo über die Außenpositionen zum Tor zu kommen, doch standen die Braunschweiger wieder gut organisiert in der Defensive und konnten so die Angriffe abwehren.

In der Nachspielzeit hatte Boland mit einem Schuss von der Strafraumgrenze noch einmal die Chance zum Torerfolg zu kommen, doch Bernd Leno parierte diesen Schuss und somit blieb es beim 1:1 Unentschieden nach 90 mühsamen Minuten.

Lauter werdende Kritik am Trainer

Bayer 04 Leverkusen enttäuschte erneut seine Fans. Vor heimischem Publikum gelang es der ambitionierten Werkself nicht, den Tabellenletzten aus Braunschweig zu schlagen und wartet nun seit elf Spielen wettbewerbsübergreifend auf einen Sieg.

Mit seiner Aussage spricht Sami Hyypiä genau diese sieglos Serie an und spricht davon, dass er jetzt lernt ein anderes Gesicht zu zeigen, um vielleicht mit lauteren Tönen so diese Negativserie zu beenden.

Doch die Frage stellte sich, ob er die Möglichkeit der Anwendung seiner neuen Facetten überhaupt noch bekommt oder ob die lauter werdende Kritik am Trainer auch die Führungsetage der Werkself erreicht und diese darauf reagiert.

Dies sind reine Spekulationen, welche sich in den nächsten Wochen klären werden, doch fest steht, dass Bayer 04 Leverkusen von einem sicheren zweiten Tabellenplatz auf den vierten Platz gefallen ist und immer mehr den Druck der Tabellennachbarn zu spüren bekommt, wenn es um die Plätze für die Champions League geht.

Abzuwarten bleibt nun, ob die Mannschaft unter dem neuen Gesicht des Trainers auch ein eigenes neues Gesicht zeigen kann, um die Negativserie der letzten Wochen zu beenden.

Autor: Tom Wolny

Sami Hyypiä: „Wir haben erhobenen Hauptes den Platz verlassen.“

Datum: 13.03.2014
Champions League Achtelfinale: Paris St. Germain – Bayer 04 Leverkusen

Sami Hyypiä, Trainer von Champions League Achtelfinalist Bayer 04 Leverkusen, zur Leistung seines Teams nach der knappen Rückspielniederlage in Paris. Sami Hyypiä: „Wir haben erhobenen Hauptes den Platz verlassen.“

Zum Teil gelungener Charaktertest

Bayer 04 Leverkusen trat von Beginn an ambitioniert und siegesbereit im Pariser Prinzenpark an. Man erarbeitet sich viel Ballbesitz und lief die Kugel sicher in den eigenen Reihen laufen. Jedoch schaltete der Gastgeber, mit dem deutlichen 4:0 Hinspiel Erfolg im Rücken, sichtbar gar nicht erst in den dritten oder vierten Gang.

Wie auch immer sich die Millionentruppe aus Paris präsentierte, Bayer agierte weiterhin selbstbewusst und erntete schon früh die erhofften Früchte.

In der sechsten Spielminute war es Kapitän Simon Rolfes, der mit seinem Solo einen Konter einleitete und über Donati, welcher mustergültig Sam per Flanke bediente, die 1:0 Führung der Gäste besiegelte.

Deutlich erkennbar wirkte die Hyypiä – Elf nun beflügelt und die Hoffnung auf eine kleine Sensation lebte neu auf.

Leider wurde diese Hoffnung nur wenige Minuten später bereits zerstört, als Ömer Toprak einen Fehlpass spielte. Aus diesem Fehlpass heraus kamen die Franzosen zu ihrer ersten guten Chance, die Bernd Leno klasse parieren konnte. Doch die folgerichtige Ecke brachte den Ausgleich durch Marquinhos‘ wuchtigen Kopfball aus knapp sechs Metern (13.).

Den Ausgleich nutzten die Gastgeber sofort, um einen Gang höher zu schalten und um das Zepter des Agierens in die eigene Hand zu nehmen. Schlagartig kamen die Franzosen, geschuldet durch Leverkusener Fehler, zu guten Chancen, die jedoch ungenutzt blieben.

Das Fazit des ersten Durchgangs lautete: wenn Paris das Tempo aus dem Spiel nahm, kam Bayer besser ins Spiel. Nur hatte man zu selten das Gefühl Leverkusen könne wirklich etwas gegen die Pariser ausrichten.

Es dauerte nach Wiederanpfiff nur wenige Minuten als Leverkusen einmal mehr das Nachsehen hatte und Bernd Leno zum zweiten Mal an diesem Abend zwang, hinter sich ins Netz zu greifen.

Digne setzte sich gekonnt am Flügel gegen Emre Can durch und spielte einen flachen Rückpass auf den einschussbreiten Lavezzi, welcher trocken aus 13 Metern unhaltbar vollendete (54.).

Leverkusens Antwort lies nicht lange auf sich warten, war jeder nicht von Erfolg gekrönt – Donati wie auch Gonzalo Castro scheiterten am starken Pariser Rückhalt (54./59.).

Der weitere Spielverlauf ist schnell umrissen, denn die Partie nahm immer mehr an Freundschaftsspielcharakter an und plätscherte vor sich hin. Einzig der Platzverweis von Emre Can nach Schwalbe (68.) und vereinzelte Chancen der Hausherren (85./90. + 3) ereigneten sich in der Schlussphase des Spiels.

Zufriedenstellendes Ergebnis?

Sami Hyypiä, Trainer der Leverkusener, zeigte sich nach dem Spiel sichtlich zu frieden und war froh über eine knappe Niederlage gegen starke Franzosen.

Nur stellt sich hierbei die Frage, ob man wirklich als Drittplatzierter in der Fußballbundesliga nach solch einem Hin – und Rückspieldebakel mit erhobenen Hauptes vom Platz gehen kann. Immerhin lautet das Ergebnis nach beiden Spielen 1:6 aus deutscher Sicht.

Mit diesen Daten im Hintergrund und der Tatsache, dass Paris zu keiner Zeit des Rückspiels wirklich bereit war 100% Leistung abrufen zu wollen und zu dem mit einer komplett ausgetauschten Formation in Vergleich zum Hinspiel agierte, ist es schwierig davon zu sprechen, erhobenen Hauptes vom Platz zu gehen

Natürlich kann man als Bayer 04 Leverkusen und einem 0:4 Hinspieldebakel von einem positiven Ergebnis im Rückspiel sprechen, nur stellt sich dabei die Frage, ob das der Anspruch des Vereins und der Bundesliga sein sollte.

Autor: Tom Wolny

Sami Hyypiä: „Man spielt um zu gewinnen, aber heute ist ein Punkt okay.“

Datum: 08.11.13
Sami Hyypiä, Trainer der Werkself aus Leverkusen auf der Pressekonferenz nach dem 0:0 Unentschieden gegen Schachtar Donezk. Sami Hyypiä: „Man spielt um zu gewinnen, aber heute ist ein Punkt okay.“ Mit diesen Worten äußerte sich der sympathische Finne zu glücklichen Unentschieden gegen einen starken ukrainischen Gegner.

Bärenstarker Bernd Leno

Eine Zusammenfassung des Champions League Spieles zwischen Schachtar Donezk und Bayer 04 Leverkusen ist recht einfach zu gestalten. Der ukrainische Gastgeber bestimmte die Partie deutlich über 70 bis 75 Minuten und ließ den Deutschen keine Chance. Donezk spielte mit einer sehr hohen Verteidigung und begann zeitig zu pressen. Dem so entstehenden hohen Druck der Gastgeber hatten die Leverkusener nichts entgegen zu setzen. Ganz im Gegenteil – Schachtar erspielte sich Gelegenheit um Gelegenheit, verzweifelte jedoch am grandios agierenden Bernd Leno.

Dieser vereitelte Torchancen mit sehr guten Paraden im Minutentakt. Ohne einen so guten Rückhalt wäre die Partie wohl schon vor der Halbzeit entschieden gewesen. Im zweiten Durchgang zeichnete sich das gleiche Bild. Donezk bespielte die Werkself nach Belieben.

Einzig in den letzten 15 bis 20 Minuten befreite sich Bayer etwas vom Druck des ukrainischen Meisters und kam zu mehr Torchancen, die jedoch keinen Erfolg brachten. So erarbeitete Bernd Leno, mit einer herausragenden Leistung, seiner Mannschaft einen Punkt gegen bessere Gastgeber.

Ein realistischer und glücklicher Finne

Mit der Aussage „Man spielt um zu gewinnen, aber heute ist ein Punkt okay.“ hat Hyypiä mehr als Recht und beurteilt den glücklichen Punktgewinn in der Ferne realistisch. Auch wenn jedes Spiel ausgetragen wird, um zu siegen, war für die Bayer – Elf an diesem Tage nichts zu holen.

Dies schätzt Sami Hyypiä toll ein und versucht nicht die Leistung seiner Mannschaft ins derart positive Licht zu rücken, dass auch drei Punkte verdient gewesen wären. Dem war nämlich über alle Strecken des Spiels nicht so.

Nun gilt es für Leverkusen schon im kommenden Bundesligaspiel ihre Sache besser zu gestalten, um das gespielte Spiel auch wirklich zu gewinnen. Unterm Strich muss Leverkusens Auftritt gegen das spielstarke Donezk als sehr positiv bewertet werden, denn nicht jede Mannschaft holt gegen die Ukrainer vier Punkte aus zwei Spielen. Dafür gilt der Hyypiä – Elf großer Respekt und sollte Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben geben.

Schlagworte: Bayer 04 Leverkusen, Schachtar Donezk, Sami Hyypiä, Bernd Leno, Werkself