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Pal Dardai: “Es gibt einige Sachen, die wir verbessern müssen.”

Datum: 07.02.2015

Thema: Hertha BSC Berlin

Der neue Cheftrainer des Hauptstadtclubs lies am Dienstagvormittag hart trainieren. Pal Dardai bat die Berliner Profis zur Vormittagseinheit zum Zirkeltraining auf den Platz. Trainiert wurde mit Hanteln, Medizinbällen und Schläuchen.

Dardai spricht davon, dass es einige Sachen im Training auch am Trainingszustand der Spieler zu verbessern gilt. Mit der Tatsache, dass der neue Coach die grundlegenden Tugenden und Voraussetzungen seiner Schützlinge schulen muss, übt eine gewisse Kritik an seinem Vorgänger.

Damit stellt der Neu – Coach die komplette Arbeit von Jos Luhukay in Frage. Denn mit den Grundlagen im Fußballsport zu beginnen, um den Erfolg wiederherzustellen zeigt, dass vieles in den letzten Wochen und Monaten unter dem alten Trainer schief lief.

Abschließend schießt Dardai noch einmal einen Pfeil in Richtung Luhukay nach, in dem er seine Aussage zum Ende konkretisiert: „Körpersprache, Spannung, Kraftschnelligkeit – wir müssen einiges tun für unsere Fitness.“

Nicht das Pal Dardai die Aussage, dass es viele Sachen gäbe, die zu verbessern sind, stehen lässt – nein, er unterstreicht die Kritik an der Arbeit von Jos Luhukay noch einmal, in dem er betont, dass es Einiges für die Fitness seiner Spieler zu tun gibt.

Nun stellt sich die Frage, welche Differenzen zwischen Dardai und Luhukay bestehen oder ob der Fitnesszustand der Hertha – Profis in der Tat nicht Bundesligareif erscheint.

Autor: Tom Wolny

Hertha BSC Berlin – Bayer Leverkusen

Datum: 23.11.2013
13. Bundesligaspieltag: Hertha BSC Berlin – Bayer Leverkusen

Rudi Völler: „Wir versuchen, den beiden da oben ein bisschen lästig zu sein. Bis jetzt gelingt uns das ganz gut.“
Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler, nach dem 1:0 Auswärtserfolg in Berlin, zum Spitzenkampf mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund. Rudi Völler: „Wir versuchen, den beiden da oben ein bisschen lästig zu sein. Bis jetzt gelingt uns das ganz gut.“

Beachtenswerter Auswärtserfolg

10 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen und 31 Punkte – so lautet die aktuelle Bilanz der Werkself aus Leverkusen nach 13 Spieltagen. Diese Bilanz kann sich wirklich sehen lassen. Die Leverkusener sind nun Topverfolger des FC Bayern München. Diese komfortable und erstrebenswerte Situation erarbeitete sich das Team von Sami Hyypiä am vergangenen Wochenende mit einem 1:0 Auswärtssieg gegen den starken Aufsteiger aus Berlin.

Doch zunächst wirbelte die Hertha die Leverkusener arg durcheinander und war das klar spielbestimmende Team. Die Mannschaft von Jos Luhukay agierte aggressiv und diszipliniert im Defensivverbund und kontrolliert, schnell und Passsicher in der Offensive. Nur der letzte finale Pass, der Torchancen kreieren sollte, wurde von der im Zentrum stark agierenden Bayerdefensive abgefangen.

Beide Abwehrreihen arbeiten engagiert gegen den Ball und ließen auf beiden Seiten nichts zu. Bis zur 29. Minute als ein schneller Konter der Leverkusener die Auswärtsmannschaft in Person von Stefan Kießling in Führung brachte. Allerdings nicht regelkonform. Gonzalo Castro spielte den Ball auf Hegeler, welcher sich knapp im Abseits befand und den Ball im 16 Meterraum auf den Goalgetter Stefan Kießling passte. Dieser ließ sich eine Situation 14 Meter vor dem gegnerischen Tor natürlich nicht nehmen und verwandelte eiskalt zur 1:0 Führung.

Mit der Führung im Rücken agierten die Gäste sicherer. In der zweiten Halbzeit ereignete sich ein ähnliches Bild. Hertha BSC Berlin hatte mehr Spielanteile und die Bayer – Elf zog sich weiter zurück, um die eigene Defensive zu stabilisieren.

Das Spiel war munter und geprägt von hoher Intensität, jedoch fehlten die Torraumszenen. Leverkusen versteifte sich auf Konter und Hertha fehlten die kreativen Ideen, um die sattelfeste Bayerdefensive in Schwierigkeiten zu bringen. So arbeitet sich Leverkusen über die 90 Minuten zum 1:0 Auswärtserfolg in Berlin.

Entlastung der Mannschaft

Mit der Aussage nach dem Spiel zur Tabellensituation untertreibt Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler enorm. Er spricht davon, dass man versucht im deutschen Zweikampf etwas mitzuhalten und nicht allzu sehr an Tuchfühlung zu verlieren.

Doch in Wirklichkeit sollte ein Verein wie Bayer Leverkusen andere Ansprüche an die eigene Leistung hegen. Intern spricht man mit Sicherheit über andere Ziele und hat andere Vorstellungen, jedoch in der Öffentlichkeit versucht Völler genau mit solchen Aussagen mittels Understatement den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen und somit ein ruhiges Weiterarbeiten zu garantieren.

Gerade in einem so schnelllebigen Geschäft, wie dem Fußball, ist man sich bewusst, wie schnell tolle Ergebnisse vergehen und der Umgang mit Niederlagen wichtig sein wird.
Doch die Mannschaft von Trainer Sami Hyypiä kann mit Stolz auf die aktuelle Situation blicken und wird mit großer Sicherheit diese Position auch nicht so schnell wieder abgeben wollen.

Dafür wird es wichtig sein am kommenden Samstag im Heimischen Stadion gegen einen schwächelten 1. FC Nürnberg alles aus sich herauszuholen und drei Punkte einzufahren, um nicht nur der kleine Störfaktor im deutschen Zweikampf zwischen Dortmund und Bayern zu sein.

Autor: Tom Wolny