Klaus Allofs: „Das ist die Steigerung von unglücklich.“

Datum: 30.08.2014

2. Bundesligaspieltag: VFL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt

Klaus Allofs, Manager des ambitionierten Clubs aus der Autostadt – dem VFL Wolfsburg, nach dem verpassten Siegtor von Junior Malanda im Heimspiel gegen die Eintracht aus Frankfurt. Klaus Allofs: „Das ist die Steigerung von unglücklich.“

Wolfsburg weiterhin sieglos

In den ersten Minuten dieser Begegnung des zweiten Spieltages agierten beide Teams zunächst verhalten und machten viele Abspielfehler, sodass intensive Angriffsbemühungen fehlten.

Mehr und mehr gelang es dem Gastgeber die kleinen Fehler zu minimieren und so das Spiel an sich zu ziehen. Es dauerte in diesem Spielabschnitt bis zur 15. Spielminute, ehe ein Standard den Torreigen eröffnete. Wolfsburgs Innenverteidiger und Distanzschütze vom Dienst, Naldo, fasste sich bei einem Freistoß aus gut 25 Metern ein Herz und jagte den Ball per Aufsetzer zur 1:0 Führung in die Maschen.

Doch entgegen allen Erwartungen gab dieses Tor dem VFL keinen Rückenwind. Vielmehr waren es nun die Gäste aus Frankfurt, welche zielstrebiger und besser nach vorn spielten.

Diese Bemühungen wurden in der 23. Minute auch schon mit dem Ausgleichstreffer belohnt. Nach einem Freistoß von Inui war es der Ex – Frankfurter Jung, der den Ball unhaltbar zum Ausgleich abfälschte.

Im weiteren Spielverlauf verflachte das Niveau der Partie zunehmend. Beide Teams neutralisierten sich und kamen nur zu einigen Halbchancen, welche jedoch am bevorstehenden Pausenstand nichts ändern sollten.

Die Hoffnungen der Zuschauer auf eine spannende und unterhaltsame zweite Hälfte sollten schnell verfliegen. Bot der erste Durchgang noch einen gewissen Grad an Unterhaltung, so verlor die Partie jegliche Spannung in den zweiten 45 Minuten.

Präzision im Passspiel und schnelle Offensivbemühungen waren zu diesem Zeitpunkt Fehlanzeige. Beiden Teams gelang erschreckend wenig. Einzig und allein Einzelaktionen ließen etwas Bundesligaluft schnuppern.

Mitte der zweiten Hälfte wurde das Spiel, durch häufige Unterbrechungen und Fehler auf beiden Seiten, noch hektischer und zerfahrener.

Erst die Schlussminuten sollten den Unterhaltungswert noch einmal steigern. In der 79. Spielminute war es Maximilian Arnold, welcher das Leder straff aus halb – linker Position unhaltbar in das rechte untere Toreck feuerte und so sein Team erneut in Führung brachte.

Doch dem  nicht genug. Ähnlich der ersten Führung der Wölfe, verstanden es die Hessen, diese binnen weniger Minuten erneut zu egalisieren. Nach einer Flanke köpfte Kadlec den Ball zum 2:2 Ausgleich in die Maschen (86.).

Da dem eingewechselten Pechvogel der letzten Woche, Junior Malanda, erneut die Nerven in erschreckender Manier versagten, blieb es bei dem 2:2 Unentschieden, welches den Wolfsburger Ansprüchen keineswegs genügen dürfte.

Malanda im Pech

Ist es einzig und allein Pech oder spielen andere Faktoren eine tragende Rolle, bei der Ursache, warum Junior Malanda nicht in der Lage ist, größte Torchancen zu nutzen.

Am ersten Spieltag der neuen Bundesligasaison in der Allianz Arena gegen den FC Bayern München lies der Belgier bereits die erste 100 prozentige Chance liegen. Danach sprach man über Pech und über eine Aktion, welche so schon einmal passieren kann.

Nun am zweiten Spieltag vergibt der junge Belgier erneut nur wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff eine Großchance und kostet dem VFL wieder wichtige Punkte im Kampf um Europa.

Auch der Manager des VFL Wolfsburg, Klaus Allofs, kann diese Situationen nicht wirklich in Worte fassen. Er spricht von der Steigerung von unglücklich und zeigt dabei nur noch wenig Verständnis für diesen Umgang mit Chancen. Im gleichen Atemzug drückt er damit auch seine Unzufriedenheit und seinen Ärger über diese Fehler aus.

Festzuhalten bleibt, dass einem hochbezahlten Bundesligaprofi solch ein Fehler einmal passieren darf und auch muss, jedoch sollte ein Spieler dieser Klasse, einen derartigen Fehler kein zweites Mal begehen.

Nun bleibt abzuwarten, ob der Belgier noch einmal die Chance und das Vertrauen der VFL Führung erhält und möglichst diese zu nutzen weiß.

Autor: Tom Wolny

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